ᐅ Umzug mit Hund 🐶 Was musst Du beachten, damit der Wohnungswechsel stressfrei verläuft? 🐕

ᐅ Umzug mit Hund 🐶 Was musst Du beachten, damit der Wohnungswechsel stressfrei verläuft? 🐕

Dein Hund merkt schon lange, bevor es wirklich losgeht, dass sich etwas verändert. Du packst Umzugskisten für den Umzug, räumst die bisherige Wohnung leer und hast – was jedem vierbeinigen Familienmitglied am stärksten auffällt – viel weniger Zeit. Für Deinen Hund sind all diese Handlungen unverständlich und ungewiss. Doch Du kannst ihm den Wohnungswechsel erleichtern, in dem Du ihn in der Umzugsplanung nicht aussparst. 

Bedenke: Hunde haben sensible Sinne und merken sofort, wenn etwas „nicht stimmt“. In diesem Beitrag erfährst Du, was Du bei einem Umzug mit Hund beachten musst. Und was Du tun kannst, um Deiner Fellnase Sicherheit zu geben und ihr den Wechsel der vertrauten Umgebung zu erleichtern.

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Bei einem Umzug mit Hund gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, damit der Wohnungswechsel für Deinen Vierbeiner reibungslos – und vor allem stressfrei – verläuft. Und er sich möglichst rasch an das neue Zuhause gewöhnen kann.

Inhaltsverzeichnis:

      1. Wie reagieren Hunde auf einen Umzug?
        1. Ist ein Umzug für einen Hund schlimm?
      2. Wie gewöhne ich meinen Hund an ein neues Zuhause: Die 5 wichtigsten Tipps!
      3. Wo und wie melde ich meinen Hund bei einem Umzug um oder an?
        1. Wann muss ich meinen Hund spätestens anmelden?
        2. Hund anmelden: Was muss ich mitbringen?
        3. Kann ich meinen Hund auch online anmelden?
        4. Was passiert, wenn man einen Hund zu spät anmeldet?

1. Wie reagieren Hunde auf einen Umzug? 😬

Hunde sind Gewohnheitstiere. Ziehst Du um, bedeutet das für ihn, dass er aus seiner angestammten und liebgewonnenen Umgebung „gerissen“ wird. Was für Dich reizvoll und aufregend ist, macht gerade sehr sensiblen Artgenossen stark zu schaffen.

  • Die neue Wohnung,
  • eine neue Umgebung,
  • eine unbekannte Gassi-Runde
  • und fremde Gerüche / fremde Hunde,

können ein Unwohlsein erzeugen – und sogar Verhaltensänderungen hervorrufen. 

Schon in der Phase des Auszugs verändert sich für Deinen Hund eine ganze Menge. Für das territorial lebende Tier gibt es kaum etwas Wichtigeres als sein Zuhause, das er mit Dir (und Deiner Familie) teilt. Wie ein Hund auf den Umzug reagiert und wie er sich in die neue Umgebung einfindet, hängt hauptsächlich von Dir ab. Wärend dieser Zeit braucht Dein Vierbeiner Deine Hilfe und muss sich zu 100 Prozent auf Dich verlassen können. Du gibst ihm Sicherheit und vermeidest so, dass die Ortsveränderung für ihn zu einer traumatischen Erfahrung wird.

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1.1 Ist ein Umzug für einen Hund schlimm? 😰

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Für Hunde bedeutet das Umziehen einen wirklichen Stress. Alles, was dem Vierbeiner bisher lieb und teuer war – natürlich abgesehen von Herrchen und / oder Frauchen – ist auf einmal nicht mehr da. Dieser Umstand kann dazu führen, dass Hunde trauern und sich anfangs im neuen Zuhause sehr unwohl fühlen. Ist die neue Wohnung nicht allzu weit von Deinem bisherigen Wohnort entfernt, erleichterst es die Eingewöhnung, wenn Du ihm bereits vor dem Umzug auf Spaziergängen die neue Umgebung zeigst. 

Tipp: Den Umzugstag sollten Hunde bei einem ihm vertrauten Menschen verbringen, um nicht dem Chaos und Trubel der Umzugsarbeiten ausgesetzt zu sein.  Richte danach den Hundeplatz in der neuen Wohnung fertig ein, bevor Du Deine Fellnase abholst. Gib ihm Zeit und erwarte nicht, dass sich Dein Hund sofort wohlfühlt und das neue Zuhause akzeptiert. Jetzt ist viel Fingerspitzengefühl gefragt – vor allem dann, wenn Du mit einem schon etwas älteren Hund umgezogen bist.

2. Wie gewöhne ich meinen Hund an ein neues Zuhause: Die 5  wichtigsten Tipps! 🐕‍🦺

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Den Umzug hast Du hinter Dich gebracht. Doch auch nach einigen Tagen oder Wochen, hat sich Dein Hund noch immer nicht wirklich an die neue Umgebung gewöhnt. Während die Ortsveränderung für einen Welpen aufregend ist und schnell akzeptiert wird, kann es bei älteren Hunden durchaus einige Herausforderungen geben. 

Ein sicheres Anzeichen, dass sich Dein Hund noch nicht eingelebt hat, ist ein ständiger Platzwechsel. Auch eine spürbare Unruhe, sobald Du vom Sofa aufstehst oder in einen anderen Raum gehst, weisen Dich darauf hin, dass er sich unsicher fühlt. Die folgenden 5 Tipps helfen Dir dabei, Deinen Hund an das neue Zuhause zu gewöhnen.

  1. Behalte in der Anfangszeit gewohnte Rituale bei und zeige Deinem Hund, dass der Umzug auch seine positiven Seiten hat.
  2. Gönne Euch viel gemeinsame Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und das Kennenlernen der neuen Umgebung.
  3. Verwöhne Deinen Vierbeiner (gerne mit ein paar mehr Leckerlis) und gib ihm damit ein gutes Gefühl.
  4. Vermeide es, Deinen Hund in der Anfangszeit alleine zu lassen und dadurch seine Unsicherheit zu verstärken.
  5. Zeige ihm, dass Du glücklich, zufrieden und ausgeglichen bist – und dass Du ihn in der neuen Welt nicht alleine lässt.
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Um Deinen Hund an die neue Wohnung zu gewöhnen, ist es vor allem wichtig, ihm viel Zeit und Zuneigung zukommen zu lassen – noch mehr als sonst schon. Und eventuell auch das eine oder andere Extraleckerli.

Trotz größter Aufmerksamkeit und Sorge kann es passieren, dass ein Hund unter Heimweh leidet oder sich in der neuen Wohnung einfach nicht wohl fühlt. Vor allem ältere und sehr sensible Hunde reagieren auf eine Ortsveränderung nicht selten mit Futterverweigerung, Durchfall und innerer Unruhe. Sollte sich der Zustand nach einigen Tagen nicht bessern, kannst Du Dir vom Tierarzt ein nervenberuhigendes Ergänzungsfuttermittel holen – und Deinem Vierbeiner vor allem noch mehr Zeit widmen. 

Du wirst sehen: Auch wenn es einigen Hunden schwerer fällt, das neue Zuhause wird auch Deinen Vierbeiner in Kürze begeistern und von ihm als neues Revier akzeptiert werden. Neue Hundefreundschaften können das Einleben dabei beschleunigen und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden Deines Hundes aus.

3. Wo und wie melde ich meinen Hund bei einem Umzug um oder an? 🦮

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Die Anmeldung Deines Hundes kannst Du direkt mit dem Ummelden Deines Wohnsitzes am Einwohnermeldeamt verbinden. Das Steuer- und Stadtkassenamt oder das Ordnungsamt sind die richtigen Ansprechpartner für Dich. Teile auch der bisher zuständigen Gemeinde mit, das – und vor allem wohin – Du verzogen bist. Denn die Hundesteuer wird am neuen Wohnort fällig und sollte innerhalb der ersten 14 Tage nach dem Umzug angemeldet werden. 

Dein Hund ist bei der Tasso im Hunderegister erfasst? Dann nimm die Ummeldung vor, sobald Du Dich bei Deiner zuständigen Gemeinde angemeldet und Deinen Hund umgemeldet hast. Auf dem Einwohnermeldeamt oder beim Bürgeramt sagt man Dir, wo sich die zuständige Stelle für die Anmeldung Deines Vierbeiners befindet.

3.1 Wann muss ich meinen Hund spätestens anmelden? 📆

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Kommt ein Welpe ins Haus, musst Du für Deinen neuen Mitbewohner ab dem 3. Lebensmonat Hundesteuer zahlen. In einigen Kommunen ist die Anmeldung eines Hundes erst ab dem 6. Lebensmonat nötig – hierbei handelt es sich jedoch eher um die Ausnahme. Um einen (eventuell kostspieligen) Fauxpas zu vermeiden, solltest Dich rechtzeitig bei der am neuen Wohnort zuständigen Behörde erkundigen und die Hundesteuer ohne Zeitverzug anmelden. Nach einem Umzug muss die Ummeldung des Hundes innerhalb von 14 Tagen erfolgen.

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Bis wann Du einen Hund anmelden musst, hängt davon ab, ob es sich um die Adoption eines Welpen oder um einen Umzug handelt. Ein neuer Hund muss bis spätestens zum 3. Lebensmonat angemeldet werden. Nach dem Umzug muss die Ummeldung der Hundesteuer innerhalb von 14 Tagen erfolgen.

3.2 Hund anmelden: Was muss ich mitbringen? 💼

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Die Anmeldung eines Hundes ist verhältnismäßig unkompliziert. Du brauchst weder einen Kaufvertrag noch Papiere, die Auskunft über die Rasse und das Anschaffungsdatum geben. Lediglich bei so genannten Listenhunden ist der Nachweis Deiner Sachkunde nötig. Meldest Du den Hund auf Deinem eigenen Grundstück an, ist eine Haltungserlaubnis unnötig. 

Wohnst Du zur Miete, solltest Du Dir die Genehmigung zur Hundehaltung allerdings vom Vermieter bescheinigen lassen. Ansonsten brauchst Du Deinen Personalausweis mit der Adresse, unter der Du Deinen Vierbeiner anmelden willst. Bei Anmeldung älterer Hunde, die sich nicht vom Welpenalter in Deinem Besitz befinden, kann in Einzelfällen die Adresse des Vorbesitzers erfragt werden.

Die reine Anmeldung eines Hundes ist kostenlos. Zusätzlich existiert jedoch in manchen Bundesländern ein sogenanntes Hunderegister, z. B. in Hamburg und Niedersachsen. Die Anmeldung in diesen ist verpflichtend und stellt gleichzeitig die Anmeldung zur Hundesteuer dar. Darüber hinaus wird für diese Eintragung eine Gebühr erhoben, welche zwischen 15 und 30 Euro beträgt. Voraussetzungen für einen Eintrag im Hunderegister sind:

  • Eine Hundehaftpflichtversicherung
  • sowie eine Kennzeichnung des Hundes per Mikrochip.

Falls Du unsicher sein solltest, ob Du Deinen Hund nur zur Steuer oder auch in einem Register anmelden musst, dann erkundige Dich einfach auf der Internetseite Deiner Stadt bzw. Gemeinde.

3.3 Kann ich meinen Hund auch online anmelden? 📧

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Du kannst das Formular für die Anmeldung Deines Hundes auch online ausfüllen. Ob Du es mit persönlicher Unterzeichnung oder auf digitalem Weg an die Behörde schicken musst, hängt von der jeweiligen Kommune ab. Spätestens seit Corona ist es überall möglich, die Hundeanmeldung per E-Mail oder Formular auf der Website der zuständigen Behörde vorzunehmen.  Hier findest Du weitere Informationen zum online Anmelden Deines Hundes in den jeweiligen Bundesländern:

3.4 Was passiert, wenn man einen Hund zu spät anmeldet? ✋

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Hier gibt es ganz unterschiedliche Regelungen. Während einige Gemeinden Bußgelder bis zu 10.000 Euro für die verspätete Anmeldung aufrufen, fallen in anderen Kommunen „nur“ 1.000 Euro Bußgeld an. Meldest Du Deinen Hund (Welpen) nur einige Tage oder Wochen verspätet an, zahlst Du im Regelfall keine Strafe und musst lediglich die Hundesteuer ab dem 1. Tag der regulären Meldepflicht nachzahlen. Wirst Du ohne Steuermarke auf der Straße kontrolliert, wird das jedoch so gut wie immer teuer.

Übrigens: Mit unserer YouChange-Umzugsapp werden alle deine Vertragspartner automatisch über deine Adress- oder Namensänderungen informiert. Dadurch hast Du keinen unnötigen Zeitaufwand mit dem Ummelden, vergisst niemand zu benachrichtigen und ersparst Dir neben Zeit vor allem Ärger. YouChange: Umziehen – einfach digital! Solltest Du noch Fragen zu unserem Service haben, kannst Du hier unsere FAQ nachlesen – oder uns direkt eine Nachricht schreiben. Oder lade Dir unsere Ummelden-Checkliste (PDF) herunter, damit Du auch wirklich keinen wichtigen Punkt wie Post ummelden, GEZ (Rundfunkbeitrag) ummelden, Hausratsversicherung ummelden oder auch Zweitwohnsitz an- oder ummelden vergisst. Vor allem bei einem Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland.

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