Zweitwohnsitz anmelden oder abmelden 🏘️ Wie verhält es sich mit der Meldepflicht bei Nebenwohnungen? 📝

Zweitwohnsitz anmelden oder abmelden 🏘️ Wie verhält es sich mit der Meldepflicht bei Nebenwohnungen? 📝

Du bist bereits in einer Wohnung gemeldet. Durch den Job oder ein Studium in einer neuen Stadt, benötigst Du nun allerdings eine zweite Bleibe, da die Entfernung zwischen der Hauptwohnsitz und dem Einsatzort über dem (zumindest für Dich) zumutbaren Pendlerbereich liegt. Die Zweitwohnung hast Du gefunden – oder Du ziehst zu Deinem Partner, der vor Ort wohnt. Jetzt stehst Du vor den Fragen:

  1. Ob Du dich ummelden oder nur anmelden sollst,
  2. wie der Zweitwohnsitz steuerlich behandelt wird
  3. und ob die Meldepflicht überhaupt doppelt besteht, wenn es sich doch nur um eine Nebenwohnung handelt.

In diesem Artikel erhältst Du die Antworten auf all diese Fragen. Somit kannst Du Dir sicher sein, dass Du danach einen eventuellen kostenintensive Fauxpas im Bezug auf das Bundesmeldegesetz vermeidest und Deinen Umzug nicht „teuer bezahlst“.

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Egal, ob Dein Zweitwohnsitz eine kleine Wohnung an Deinem Arbeitsort, ein Zimmer in Deiner Studenten-WG oder ein Ferienhaus ist: Anmelden musst Du diesen immer.

Inhaltsverzeichnis:

      1. Ab wann muss man einen Zweitwohnsitz anmelden?
        1. Was gilt als Zweitwohnsitz?
        2. Welche Unterlagen braucht man zum Nebenwohnsitz anmelden (Und wo meldet man diesen an)?
        3. Was kostet es einen Zweitwohnsitz anzumelden?
        4. Warum einen Nebenwohnsitz anmelden?
        5. Sollte sich auch ein Student ummelden – und das Elternhaus als Zweitwohnsitz anmelden? Oder besser umgekehrt
        6. Das Auto am Nebenwohnsitz anmelden: Muss ein Auto am Hauptwohnsitz gemeldet sein?
        7. Einen Zweitwohnsitz beim Partner anmelden.
        8. Kann man auch einen Nebenwohnsitz im Ausland anmelden?
        9. Muss die GEZ auch am Zweitwohnsitz angemeldet (und für diesen bezahlt) werden?
        10. Was passiert, wenn man den Zweitwohnsitz nicht anmeldet?
      2. Was ist die Zweitwohnsitzsteuer (und wie hoch ist diese)?
        1. Wer muss die Zweitwohnungssteuer bezahlen?
        2. Wer muss keine Zweitwohnungssteuer bezahlen?
        3. Wie kann man die Zweitwohnsitzsteuer vermeiden?
      3. Wann kann man den Zweitwohnsitz wieder abmelden?
        1. Was passiert, wenn man vergessen hat den Zweitwohnsitz abzumelden?
      4. Kann man den Zweitwohnsitz aufgrund von Corona auch online anmelden oder abmelden?

1. Ab wann muss man einen Zweitwohnsitz anmelden? 🗓️

Wie bereits in aller Kürze angesprochen: Die Zweitwohnung unterliegt ebenso der Meldepflicht wie Dein Hauptwohnsitz. In puncto Anmeldung des neuen Wohnsitz gilt dabei ganz gleich die Frist von zwei Wochen nach Deinem Einzug – vergiß diesen Punkt also auf keinen Fall in Deiner Umzugsplanung. Beachte dabei, dass das Einwohnermeldeamt nicht Deinen wirklichen Einzugstermin, sondern den Stichtag auf dem Mietvertrag zugrunde legt. Auch, wenn Du erst einige Wochen später wirklich in die Nebenwohnung ziehst (weil beispielsweise gerade Semesterferien sind) kann das ein Verstoß gegen das Bundesmeldegesetz darstellen – und nicht unerhebliche Kosten verursachen.

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1.1 Was gilt als Zweitwohnsitz? 🏘️

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Als Hauptwohnung definiert der Gesetzgeber den Wohnsitz, der Deinen Lebensmittelpunkt darstellt. Jede weitere Wohnung (auch ein einzelnes Zimmer oder eine Ferienwohnung) zählt als Zweitwohnsitz. Am Erstwohnsitz bist Du in die Wahlliste eingetragen, was am Nebenwohnsitz zum Beispiel nicht der Fall ist. Definiert wird die Unterscheidung zwischen Erst- und Zweitwohnsitz auch dadurch, wie lange Du Dich an welcher Meldeadresse aufhältst. Das lässt sich in der Praxis natürlich nicht umsetzen, da zum Beispiel eine berufliche Zweitwohnung 5 Tage die Woche bewohnt wird, während Du den Hauptwohnsitz nur am Wochenende und im Urlaub nutzen kannst. Die Ferienwohnung – egal, ob vermietet oder zur Selbstnutzung – muss allerdings immer als Nebenwohnsitz angemeldet werden.

1.2 Was braucht man zum Nebenwohnsitz anmelden? 📋

Das Prozedere für die Anmeldung des Zweitwohnsitzes ist identisch mit der Anmeldung der Erstwohnung. Du benötigst

  1. die Wohnungsgeberbestätigung,
  2. das Anmeldeformular
  3. und Deinen Personalausweis.

Zusätzlich musst Du nachweisen, dass Du bereits an einem Hauptwohnsitz gemeldet bist. Hierzu nimmst Du den Meldezettel der bereits bestehenden Anmeldung mit auf das für die Zweitwohnung zuständige Einwohnermeldeamt.

1.3 Was kostet es einen Zweitwohnsitz anzumelden? 💶

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In den meisten Städten und Kommunen ist die Anmeldung einer Nebenwohnung kostenlos. Nur in sehr wenigen Fällen erhebt die Einwohnermeldebehörde eine Gebühr. Diese beträgt jedoch im Regelfall nicht viel mehr als 10 EUR. Der Kostenfaktor ist daher kein Grund, die Frist zu versäumen und ein hohes Bußgeld zu riskieren.

1.4 Warum einen Nebenwohnsitz anmelden? 🤔

Wohnst Du weiter als eine halbe Fahrstunde von Deinem Arbeits- oder Studienort entfernt, sparst Du durch die Zweitwohnung Kosten und Zeit. Du musst nicht pendeln, sondern verbringst Deine Freizeit dort, wo Du am Folgemorgen Deiner Tagesbeschäftigung nachgehst. Auch wenn Du Dich nicht zwischen zwei Wohnorten entscheiden kannst, ist eine Nebenwohnung gar nicht verkehrt. Prüfe auf jeden Fall immer, wo Du gegebenenfalls Dein Kfz günstiger versichern kannst – und ob sich eine Ummeldung des Kraftfahrzeugs lohnt. Hier kannst Du teilweise richtig Kosten sparen, obwohl Dein Haupt- und Nebenwohnsitz vielleicht gar nicht weit auseinander liegen.

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Deinen Nebenwohnsitz bzw. Deine Zweitwohnung anzumelden hat verschiedene Vorteile – nicht nur steuerliche.

1.5 Sollte sich auch ein Student ummelden – und das Elternhaus als Zweitwohnsitz anmelden? 👩‍🎓

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Um einen Zweitwohnsitz kommst Du spätestens beim Studium nur selten herum. Ob Du die Studentenwohnung als Hauptwohnung und die Adresse bei Deinen Eltern als Nebenwohnung angibst, oder umgekehrt, spielt für 

  • den Bezug von BAföG,
  • den Bezug des Kindergeldes
  • und genauso wenig für die Meldepflicht

keine Rolle. Allerdings kannst Du Deine Eltern monetär entlasten, indem Du die elterliche Wohnung als Zweitwohnung deklarierst und Deine erste eigene Wohnung als Hauptwohnsitz anmeldest. Du hast Deinen Lebensmittelpunkt sowieso in Deiner eigenen Wohnung, da Du dort die meiste Zeit verbringst. Und den elterlichen Haushalt in der Regel nur am Wochenende oder in den Ferien aufsuchst. Auch in der Steuererklärung ist es ein Vorteil, die Studentenwohnung als erste Wohnung und den elterlichen Haushalt als Zweitwohnung anzumelden.

1.6 Das Auto am Nebenwohnsitz anmelden: Muss ein Auto am Hauptwohnsitz gemeldet sein? 🚗

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Wo Du Dein Fahrzeug anmeldest, bleibt Dir bei zwei Wohnsitzen freigestellt. Daher lohnt sich ein Versicherungsvergleich, mit welchem Du siehst, an welchem Standort die Kfz-Versicherung günstiger (und damit vorteilhafter) ist. Seit man die Kennzeichen bei einer KFZ-Ummeldung nicht mehr tauschen muss, brauchst Du auch diesbezüglich nicht mehr überlegen – und schon gar kein Geld in neue Nummernschilder investieren. Bei einer Entscheidung für den Nebenwohnsitz erhältst Du den Bescheid zur Kraftfahrzeugsteuer anschließend von der Gemeinde, in der Du das Auto (oder Motorrad) angemeldet hast. Die Kosten für einen neuen Zulassungsschein musst in diesem Fall allerdings Du tragen und zusammen mit der Anmeldegebühr bei der Zulassungsstelle entrichten.

1.7 Zweitwohnsitz beim Partner anmelden – so geht’s! 👩‍❤️‍👨

Wenn Du Deine Hauptwohnung behältst, brauchst Du für den Zweitwohnsitz bei Deinem Freund oder der Freundin keine Vermieterbescheinigung. Anders verhält es sich, wenn Du direkt als Mieter eingetragen und mit im Mietvertrag stehen willst. In diesem Fall stellt Dir der Vermieter die notwendige Bescheinigung aus. In allen anderen Fällen reicht die Wohnsitzerklärung. Bei dieser füllt Dein Partner ein Formular aus und bestätigt mit dessen Unterzeichnung, dass Du seine Wohnung als Nebenunterkunft nutzen wirst. Ein persönliches Vorsprechen – vorzugsweise gemeinsam mit Deinem Partner – auf der Einwohnermeldebehörde ist allerdings nötig.

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1.8 Kann man auch einen Nebenwohnsitz im Ausland anmelden? 🏖️

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Innerhalb der EU (bzw. dem Schengenbereich) kannst Du problemlos zwei Wohnsitze anmelden, da Du in dieser völlig frei wählen kannst, wo Du leben und arbeiten möchtest. Allerdings setzt die Anmeldung einer Nebenwohnung in der Schweiz, in Österreich, Italien oder in England voraus, dass Du in Deutschland an einem Hauptwohnsitz gemeldet bist. Nur durch die Hauptwohnung erfüllst Du die Kriterien für eine Zweitwohnung. Anderenfalls wäre die Wohnung in inem anderen europäischen Land die erste und einzige Meldeadresse. Das wäre mit einer Auswanderung gleichzustellen und würde eine völlige Neuorientierung in puncto Versicherungen und Co. nach sich ziehen.

1.9 Muss die GEZ auch am Zweitwohnsitz angemeldet – und bezahlt – werden? 📺

Der Gesetzgeber hat die Doppelzahlung von GEZ-Gebühren für die Zweitwohnung als rechtswidrig eingestuft. Allerdings bist Du in der Nachweis- und Aktivitätspflicht Dich von der doppelten Rundfunkbeitragszahlung befreien zu lassen. Das Einwohnermeldeamt gibt Deine Adresse bei Anmeldung automatisch an die GEZ weiter, von der Du kurz darauf einen Bescheid über den Rundfunkbeitrag bekommst. Die Befreiung kannst Du als Student, aber auch als Angestellter und Arbeitnehmer mit einem regulären Hauptwohnsitz erhalten. Zahlst Du für die Erstwohnung bereits einen Beitrag, ist Dir die Befreiung für den Zweitwohnsitz sicher.

1.10 Was passiert, wenn man den Zweitwohnsitz nicht anmeldet? ⚖️

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Auf der Einwohnermeldebehörde wirst Du gefragt, ob die Neuanmeldung Deinen Erst- oder Zweitwohnsitz betrifft. Du kannst natürlich auch zwei Hauptwohnungen anmelden, doch diese Praktik ist steuerlich nicht vorteilhaft. Und damit kaum sinnvoll. Meldest Du die Zweitwohnung nicht an, verstößt Du gegen das Bundesmeldegesetz und kannst mir einer Ordnungswidrigkeit von bis zu 1.000 EUR belangt werden. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach der Überschreitung der Frist. 

Zwar wird Dich kaum eine Meldebehörde finanziell belangen, wenn Du drei Tage später zur Anmeldung der Nebenwohnung erscheinst. Bedenke aber immer: Der Einzugstag ist im Mietvertrag ersichtlich und für die Meldefrist zählt nicht, wann Du praktisch – sondern nur, wann Du theoretisch laut Vertrag – in die Unterkunft gezogen bist.

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Die 14-tägige Frist für die Anmeldung Deines Zweitwohnsitzes solltest Du auf keinen Fall übersehen. Das kann sonst empfindliche Geldbußen von bis zu 1000 Euro zur Folge haben, welche Deine Umzugskosten nicht unwesentlich in die Höhe treiben.

2. Was ist die Zweitwohnsitzsteuer? 💰

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Bei der Zweitwohnungssteuer handelt es sich um eine Aufwandssteuer, die Dir von der Kommune auferlegt wird. Da die Summe prozentual von der Jahreskaltmiete errechnet wird, lohnt es sich, bei Nebenwohnungen auf günstige Mieten zu achten. Immerhin zahlst Du 9 Prozent Aufwandssteuer – was aufs Jahr gerechnet kein unerheblicher Betrag ist. Bei Eigentumswohnungen dient die ortsübliche Vergleichsmiete als Berechnungsgrundlage der Zweitwohnsitzsteuer.

2.1 Wer muss die Zweitwohnungssteuer bezahlen? ❓

Grundsätzlich entscheidet die Gemeinde, ob eine Zweitwohnungssteuer erhoben wird. Ziehst Du in eine Kommune, in der Nebenwohnungen steuerpflichtig sind, zahlst Du den prozentualen Betrag auf Deine Jahreskaltmiete. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Du zwei Wohnungen im gleichen Zuständigkeitsbereich, oder eine Haupt- und eine Nebenwohnung in unterschiedlichen Gemeinden mietest.

2.2 Wer muss keine Zweitwohnungssteuer bezahlen? ❌

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Als verheirateter Berufspendler oder als Student mit einem Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft / WG zahlst Du keine Zweitwohnsitzsteuer. In alle anderen Fällen kannst Du nur schauen, dass Du Dich für eine Gemeinde entscheidest, die diese Steuer nicht erhebt. Für Studenten ist die Kenntnis zur Tatsache wichtig, dass du bei Anmietung einer eigenen Wohnung nicht automatisch nebenwohnungssteuerbefreit bist. Diese Vergünstigung gilt nur für die typische Studentenwohnkonstellation, in der Du ein Zimmer in einer WG als Zweitwohnsitz bewohnst.

2.3 Wie kann man die Zweitwohnsitzsteuer vermeiden? ⤴️

Die Zweitwohnsitzsteuer kannst Du in der Steuererklärung als Werbungskosten absetzen. Doch es gibt einige Ausnahmen, durch die Du die Einforderung der Aufwandsgebühr im Vorfeld vermeiden kannst. Erkennt das Finanzamt eine doppelte Haushaltsführung an, bist Du grundsätzlich von der zusätzlichen Steuerlast befreit. Durch die Umgehung der Meldepflicht sparst Du keinesfalls Geld, da sich ein Zweitwohnsitz nur schwer verstecken lässt.

Als Ferienwohnungsbesitzer kannst Du sparen, in dem Du diese nicht als Zweitwohnung anmeldest und den Nachweis erbringst, dass Du das Objekt ausschließlich als Kapitalanlage mit dem Zweck der Vermietung gekauft hast. Selbst bei einigen Wochen Aufenthalt pro Jahr in Deiner eigenen Ferienwohnung, ist der Umstand der Vermietungsimmobilie jedoch schon nicht mehr gegeben – und Du musst in der Folge den Zweitwohnsitz anmelden.

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3. Wann kann man den Zweitwohnsitz wieder abmelden? ☑️

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Die Abmeldung der Zweitwohnung muss schriftlich oder persönlich bei der Gemeinde erfolgen, in der Du mit Deinem Hauptwohnsitz gemeldet bist. Hier sind die Fristen sehr streng, sodass Du die Abmeldung frühestens eine Woche vor und spätestens zwei Wochen nach dem Wohnungwechsel vornehmen musst. Eine vorzeitige Abmeldung ist weder per Formular noch persönlich möglich. Vergiss nicht, die Bekanntgabe der Auflösung Deiner Nebenwohnung auch der GEZ mitzuteilen.

3.1 Was passiert, wenn man die Abmeldung vergessen hat? 🤷‍♂️

Für den Fall, dass Du mit einiger Verspätung zur Abmeldung der Nebenwohnung erscheinst,  kannst Du nur auf einen kulanten Sachbearbeiter hoffen – ansonsten musst Du mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Aber nicht nur zur Strafvermeidung solltest Du immer in Deinem eigenen Interesse handeln und darauf achten, dass Deine Meldedaten aktuell sind.

4. Kann man den Zweitwohnsitz aufgrund von Corona auch online anmelden oder abmelden? 😷

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Das kommt auf die digitale Ausstattung des Einwohnermeldeamtes an, auf dem Du die Zweitwohnung an- oder abmelden musst. In den meisten Fällen kannst Du das Formular online ausfüllen und es online (oder als Ausdruck per Post) an die Meldebehörde schicken. Bist Du unsicher, rufe am besten beim zuständigen Meldeamt an und erfrage, wie der derzeitige Ablauf bei einem Umzug während Corona ist.

Sollte die persönliche Vorsprache nötig sein, erhältst Du einen Termin. Ohne Präsenztermin besteht derzeit keine Chance, eine persönliche Vorsprache auf der Behörde in Anspruch zu nehmen. Die meisten Einwohnermeldeämter haben ihre digitale Infrastruktur deshalb dementsprechend aufgestockt.

Damit sind wir am Ende unseres Ratgebers zum Thema „Zweitwohnsitz anmelden oder abmelden: Wie verhält es sich mit der Meldepflicht bei Nebenwohnungen?“ angelangt. Wir hoffen, dass wir alle Deine Fragen beantworten konnten. Falls nicht, dann hinterlasse uns gerne ein Kommentar oder schreibe uns eine Mail.

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